Ups, da hab ich ja gleich den Richtigen erwischt.
Folgeorte sind zunächst einmal Orte, die sehr nahe an den Energie- und Gastrassen der E.ON liegen.
Nördlich von Bollstedt befindet sich eine solche Überlandleitung, die kann man sogar in Google-Maps erkennen. Achtung, nicht alle Energietrassen, die durch Thüringen gehen gehören auch der Thüringer E.ON, sondern auch die Deutsche Bundesbahn oder Vattenfall haben z.B. Trassen durch Thüringen.
Also im Moment haben wir Seebach nicht auf den Schirm. Aber wie da ein Kollege so schön bei
http://www.geteilt.de schreibt:
- Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Finden wir gemeinsam Wege! -Also, zunächst wissen wir das in Bollstedt, Höngeda und Grabe ein "bissel" DSL geht. In Seebach geht gar nix. Um Seebach anzuschleißen, müssen wir mit der Trasse an Höngeda vorbei (Gesamtlänge 4,7 km). Nur für Seebach wäre das zu teuer. Das rechnet sich nur, wenn Höngeda ebenfalls erschlossen wird (aber da ist im Moment das Interesse an DSL nicht besonders groß).
Nach Grabe ist der Tiefbauaufwand genau so aufwendig wie nach Bollstedt. ca. 1,7 km. Aber das Kundenpotential ist dort zu gering. Nun könnte man die einschlägigen Förderprogramme mit riesigen bürokratischen Aufwand für Grabe in Bewegung setzen und
Ruckzuck in 12- 18 Monaten wäre Grabe am Netz. Also ich als Mittelständler werde mir das nicht antun.
Eine andere Lösung wäre, wir gründen ganz unbürokratisch eine Initiative "Breitband Internet für Weinbergen" an der auch wir beteiligt sind. Hier handeln wir aus, was an Tiefbau durch ortsansässige Firmen, Vereine und Bürger und vielleicht auch durch die Gemeinde geleistet werden kann und was wir leisten werden. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, das wir den Tiefbau in den Ortslagen übernehmen und Ihr mit Eurer Initiative Baumaßnahmen in unbefestigten Straßenrändern übernehmt (Klinkt ein bisschen wie NAW).
Ich rede hier nicht von Geld, was die Initiative aufbringen soll, sondern in erster Linie brauchen wir pro Trasse ein oder zwei zugelassene Bagger- und LKW-Fahrer und eine gewisse Anzahl von Helfern. Leerrohre würden wir stellen. Das anmieten der Maschinen und den Diesel würden wir ebenfalls finanzieren. Auch die Bauüberwachung und Gewährleistungsfragen würden bei uns liegen.
Wäre das ein Weg?.